Welches Transportmittel ist für mich am geeignetsten?

Genau diese Frage haben wir uns auch gestellt, als wir in Auckland am International Airport standen. Um nichts zu überstürzen haben wir beschlossen, uns auf dem Transportmittel-Markt genügend Zeit zu lassen.

Unsere Ueberlegungen, die uns sicher ans Ziel brachten:

  1. Wir wollten Mobil sein, nicht abhängig von anderen Personen
  2. Wir wollten nicht immer ein Motel suchen, Gepäck auspacken - einpacken - etc.
  3. Wir wollten nicht viel Geld ausgeben
  4. Wir wollten nicht viel Ärger haben
  5. Dort sein wo es uns gefällt war unser Motto

Unsere Entscheidungsgrundsätze:

  1. Wenn wir uns ein Auto kaufen, dann müssen wir jeden Abend ein Motel suchen, den Zelten lag im Winter nicht drin (Siehe alles übers Klima). Wir sind somit auch an Orte mit Motels gebunden  - aus diesen Gründen entschieden wir uns für ein Nein.
  2. Wenn wir mit dem Bus durch Neuseeland reisen sind wir an ein Fahrplan und an eine relativ starre Busroute gebunden. (Siehe Links) Ebenfalls wenn wir mit dem Zug reisen würden - deshalb auch ein klares Nein
  3. Motorrad kam nicht in Frage da der Transport unserer Ausrüstung unmöglich war.
  4. Fahrrad ? Nein so sportlich sind wir nicht
  5. Also entschieden wir uns für die letzte Variante - von unserer Sicht die Schönste und vom Preis-/ Leistungsverhältniss beste Lösung - ein Camper "Wohnmobil" (Siehe campervans)
Zusammengefasst bedeutet dies, mit einem Wohnmobil kannst du an jedem Ort in Neuseeland anhalten und übernachten, wenn dies nicht ausdrücklich verboten ist. Wo immer es dir gefällt kannst du für bis zu sechs Tage verweilen. Dein Camper ist mit einer Dusche, einer Chemietoilette (die ca. alle 3 Tage geleert werden muss), ein mit Gasbetriebener Kühlschrank und einem Zweiflammenkocher ausgerüstet (ein kleiner Gaszylinder reicht im Winte ca. 2 Tage ansonsten bis zu einer Woche). Auch wir sind während 6 Monate in solch einem Camper durch Neuseeland getourt, nur wenige Male auf einem Campingplatz gewesen um die Batterien zu laden (ca. alle 14 Tage). Ansonsten parkten wir nicht weit von den wenig befahrenen Strassen weg oder auf Parkplätzen zu Wanderwegen. In Neuseeland ist es wirklich kein Problem abseits der Strasse zu campieren und Angst muss man schon gar nicht haben. An das Links fahren gewöhnst du dich sehr schnell - das Strassenkreuzen zu Fuss, hat uns mehr Mühe bereitet - wichtig - zuerst nach rechts, dann nach links schauen!

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